Was ist FemmesTISCHE?

FemmesTISCHE ist ein lizenziertes nationales, mehrfach preisgekröntes Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm, vorab für erziehende Frauen mit Zuwanderungshintergrund. Es wird seit 15 Jahren in verschiedenen Regionen der Schweiz und auch in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt. In Deutschland ist das Angebot unter dem Namen Elterntalk und in Österreich als Eltern-Chat bekannt. FemmesTISCHE wurde 1996 durch das atelier für kommunikation, Steffi Wirth und Jean-Pierre Weiss, lanciert. Im Januar 2004 hat Elternbildung CH die Rechte für FemmesTISCHE Schweiz übernommen.

 

So funktioniert FemmesTISCHE

Bei FemmesTISCHE diskutieren erziehende Frauen Gesundheits- und Erziehungsthemen, meist im kleinen privaten Rahmen. Interessierte Frauen, sogenannte Gastgeberinnen, laden ca. 6 - 8 Nachbarinnen und Bekannt meist zu sich nach Hause ein. Spezifisch geschulte Frauen, Moderatorinnen genannt, leiten das Treffen. Moderatorinnen sind Laienfrauen, die in der Leitung von Gesprächsgruppen geschult werden.

Die meisten Moderatorinnen haben einen Zuwanderungshintergrund und suchen ihre Gastgeberinnen und Teilnehmerinnen in ihrem eigenen sozialen Netz. Die Mehrzahl der Gesprächsrunden finden in der jeweiligen Muttersprche der Teilnehmerinnen statt, etliche auch in einem interkulturellen Rahmen auf Deutsch.

Als Einstieg in eine FemmesTISCHE-Runde wird erprobtes Film- oder Bildmaterial präsentiert. Darauf folgt eine längere Diskussions- und Austauschphase, in der auch übersetzte Informationsmaterialien abgegeben werden. Als Abschluss sitzt man ungezwungen zusammen und pflegt den Kontakt. FemmesTISCHE-Gesprächsrunden finden auch im Rahmen der schulischen Elternbildung oder in anderen Institutionen wie Familientreffs oder Kindertagesstätten statt.


Zu welchen Themen finden die Gesprächsgruppen statt?

  • Ernährung und Bewegung (häufig im Rahmen der kantonalen Aktionsprogramme „Gesundes Körpergewicht“ oder unterstützt durch das Bundesamt für Sport)
  • Geld und Erziehung (in Zusammenarbeit mit Caritas Schweiz)
  • Gesund sein – gesund bleiben
  • Passivrauchen
  • Suchtprävention in der Familie
  • Frühe Förderung von Kindern in der Familie
  • Pubertät
  • Grenzen setzen als Eltern
  • Medienkompetenz
  • Umgang mit Rassismus und Vorurteilen (unterstützt durch die Fachstelle für Rassismusbekämpfung, Departement des Innern (EDI)
  • Gewaltfreie Erziehung / Gewalt im familiären Rahmen

 

Ziele von FemmesTISCHE-Runden

  • Informationsvermittlung
  • Stärkung von Erziehungs- und Gesundheitskompetenzen
  • Stärkung sozialer Netzwerke

 

Einige Zahlen

In 22 Städten, Regionen oder Kantonen werden FemmesTISCHE angeboten.

  • Jährlich sind ca. 250 Moderatorinnen in verschiedenen Sprachen aktiv.
  • Es finden jährlich über 1'000 FemmesTISCHE mit über 6'000 Teilnehmerinnen statt.

Die Geschäftsstelle FemmesTISCHE Schweiz

 

  • Koordiniert das Programm auf nationaler Ebene
  • Führt neue Standorte ein
  • Organisiert regelmässig Weiterbildungs- und Austauschtreffen für Standortleiterinnen und periodische Tagungen für Moderatorinnen        
  • Führt überregionale Öffentlichkeitsarbeit durch
  • Erarbeitet und verkauft FemmesTISCHE-Materialien
  • Greift wichtige Erziehungs- und Gesundheitsthemen auf, um sie für FemmesTISCHE nutzbar zu machen.

Leitung

Gesamtleitung: Sibylle Brunner

Leitung Deutschschweiz: Sibylle Brunner

Leitung Romandie: Viviane Fenter

Kontakt

Sibylle Brunner
Telefon 044 253 60 64
hallo(at)femmestische.ch
www.femmestische.ch

Romandie
Viviane Fenter
Telefon 021 341 93 23
fsfparents(at)gmail.com

FemmesTISCHE feierte:

15 Jahre-Jubiläum

"Elternbildung im Wohnzimmer", Artikel Aargauer Zeitung 4.11.11