Standardisierte Elternbildung

Standardisierte Elternbildung, was ist das und worin besteht der Unterschied zur herkömmlichen Elternbildung?

Als "standardisierte Elternbildung" werden Elternbildungs-Angebote bezeichnet, welche von anerkannten Fachpersonen und Instituten entwickelt, erprobt und evaluiert werden.

Standardisierte Elternbildungsveranstaltungen sind ein fester Bestandteil des Angebotes für Eltern in der Schweiz. Die standardisierten Elternbildungskonzepte zeichnen sich aus durch:

  • eine klare Programmstruktur
  • ein deutliches Seminarkonzept
  • Bezug auf eine bestimmte, ausgewiesene Theorie
  • spezifisch dafür ausgebildete und zertifizierte Fachpersonen

In einigen Angeboten nehmen die Kinder selbst teil oder werden mit einbezogen.

 

 

Starke Eltern - Starke Kinder®

Die Elternkurse von Starke Eltern – Starke Kinder® sind standardisierte, mehrteilige Angebote, welche das Modell der anleitenden Erziehung vermitteln. Die teilnehmenden Eltern erhalten Informationen zu Erziehungsthemen, können diese reflektieren, spielerisch etwas Neues ausprobieren, durch Übungen einen direkten Bezug zu ihrem Familienalltag herstellen und mit anderen Eltern ihre Erfahrungen austauschen.

Die interaktiven Elternkurse werden für Eltern von Kindern in verschiedenen Altersstufen angeboten, weil sich die Bedürfnisse und der Alltag von Familien je nach Alter der Kinder unterscheiden.

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familylab

Das Ziel von familylab ist, die Beziehungskompetenz der Eltern zu stärken. Obwohl die Wichtigkeit der Beziehungsqualität im Erziehungs-und Schulalltag erkannt und gut erforscht ist, ist sie für viele noch nicht fassbar. familylab.ch möchte Eltern inspirieren, ihre empathischen Möglichkeiten zu erkennen, um beruflich und privat gelingende Beziehungen leben zu können.

familylab unterstützt und begleitet Familien in ihrer Entwicklung, basierend auf den Werten

  • Gleichwürdigkeit
  • Integrität
  • Autentisch
  • Eigenverantwortung

Besonders in herausfordernden Situationen könne die Werte als Orientierung dienen und zu einer konstruktiven Konfliktlösung führen.
familylab bietet Elterngruppen und Elternkurse an.

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STEP

STEP, das Systematische Training für Eltern und Pädagogen, ist ein ganzheitliches pädagogisches Konzept, das allen an der Erziehung Beteiligten ermöglicht, Kindern und Jugendlichen Orientierung und Halt zu geben, sie respektvoll, wertschätzend und mit einem gesunden Maß an Gelassenheit ins Leben zu begleiten.

Das STEP Programm hilft sowohl präventiv, bei Erziehungsfragen, als auch bei größeren Erziehungsproblemen. Es basiert auf der Individualpsychologie (Alfred Adler und Rudolf Dreikurs) und der Humanistischen Psychologie.

Die jeweils zielgruppenspezifischen, praxisorientierten und nachhaltig wirkenden Kurse des STEP Programms tragen dazu bei, dass

  • verlässliche Bindungen in der Familie aufgebaut werden und das tägliche Miteinander von gegenseitigem Respekt, Liebe und Wertschätzung geprägt wird
  • der Alltag im Kita-, Schul- bzw. Erziehungshilfebereich wertschätzend und professionell gestaltet wird
  • gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaften in der Kita, der Schule bzw. in der Erziehungshilfe entstehen
  • der Stress im Familien- bzw. Berufsalltag – im Sinne der Gesundheitsförderung - reduziert wird.

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Jugendlohn®

Das Prinzip des Jugendlohns ist einfach: Jugendliche erhalten früh – empfohlen wird der Beginn mit 12 Jahren – mehr Kompetenzen und Verantwortung für eigene Belange. Dazu gehört, dass ihnen ihre Eltern einen fixen monatlichen Betrag geben, mit dem sie selbständig bestimmte Lebenskosten verwalten.

Jugendlohn fördert die Selbstverantwortung und die Selbständigkeit der Jugendlichen. Das Vertrauen der Eltern in die Fähigkeiten ihres Kindes ist eine notwendige Voraussetzung für die Einführung.

Der Verein Jugendlohn bietet Elternveranstaltungen zu den Themen Jugendlohn, Konsum und Umgang mit Geld.

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Triple P

Triple P steht für die drei Ps von "Positive Parenting Program", Positives Erziehungsprogramm.

Mit Hilfe von Triple P werden z.B. Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Verantwortungsgefühl von Kindern sowie die Fähigkeiten mit anderen zu kommunizieren und mit den eigenen Gefühlen zurecht zu kommen, gefördert. Eines der Grundprinzipien von Triple P ist dabei die Entwicklung realistischer und dem Entwicklungsstand des Kindes angemessener Erwartungen auf Seiten der Eltern.

Im Einzelnen sind die Ziele von Triple P:

  • Förderung der Entwicklung, Gesundheit und sozialen Kompetenz von Kindern.
  • Förderung einer guten Eltern-Kind-Beziehung.
  • Ersetzen von ungünstigem oder dysfunktionalem Erziehungsverhalten durch hilfreiches, konstruktives und förderliches Verhalten. Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern.
  • Reduktion von Stress und Steigerung der Zufriedenheit in der Familie.

Das Programm richtet sich an Mütter und Väter von 2-12j. Kindern(TripleP Kids)und/oder von 11-16j. Jugendlichen (TripeP Teens).

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ElternLehre®

Erziehung macht mehr Freude, wenn Mütter und Väter über Entwicklungsschritte Ihres Kindes informiert sind, sie ihr eigenes Erziehungsverhalten kennen und sich der eigenen Stärken und diejenigen ihres Kindes bewusst sind. Sich bewusst mit dem Eltern sein auseinanderzusetzen, lohnt sich und macht den Familienalltag einfacher. Eltern schaffen so Erziehungsgrundlagen für mehr Gelassenheit im Familienalltag.
Auf den Grundlagen von ElternLehre® unterstützt Chindernetz Kanton Bern Eltern mit Kursen (Kleinkind, Schulkind, Pubertät) und mit Impulsveranstaltungen. Im ElternKind-Café können Eltern einfach vorbeischauen, andere Eltern und Kinder treffen, Unterstützung und Wissen tanken, spielen, basteln und Spass haben.

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Gordon Training

Das Gordon Training ist eine weltweit anerkannte Kommunikationsmethode für respektvolle und effektive Kommunikation in Familie und Beruf.

Dabei steht die Beziehung und Kommunikation zwischen Eltern und Kindern im Zentrum. Denn: Die Beziehung gestaltet sich durch Kommunikation - und Kindererziehung über Beziehung.

Das Gordon Modell unterstützt Eltern in ihrer Gesprächsführung mit den Kindern und stützt sich dabei auf fünf Säulen ab:

  • Aktives Zuhören
  • Ich-Botschaften
  • Umschalten
  • niederlagslose Konfliktlösung
  • Verhaltens-Fenster

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PEKiP

Im Mittelpunkt des PEKiP Prager Eltern Kind Programms stehen spezifische Spiel- und Bewegungsanregungenfür Eltern mit Babys im ersten lebensjahr. Im gemeinsamen Spiel von Eltern und Babys bestimmt das Baby mit seinen individuellen Kompetenzen und Bedürfnissen das Spielangebot. Durch das gemeinsame Erleben von Bewegung, Spiel und Freude unterstützt das PEKiP die feinfühlige Interaktion zwischen Eltern und Kind. 

PEKiP heisst:

  • Die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kindes wahrnehmen.
  • Dem Baby erste soziale Kontakte zu Gleichaltrigen ermöglichen.
  • Zeit haben zum Austausch mit anderen Eltern und der Gruppenleiterin.

 

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