Wie habe ich mich gefreut über diese Mail! Eine Anfrage von einem grösseren Elternverein, der mich, genau mich, für die Durchführung eines Elternkurses buchen wollten: Sie hätten gehört, ich sei sehr kompetent und genau die richtige Person für dieses Thema.
Ich fühlte mich geschmeichelt und schrieb zurück, dass das Interesse auch von meiner Seite her besteht und mir der vorgeschlagene Termin passt. Mails gingen hin und her. Ich habe eine Offerte geschickt mit Thema, Ziel, groben Ablauf und Preis, damit alles Wichtige notiert ist.
Bis zur geplanten Veranstaltung blieb nicht viel Zeit und ich habe mich an die Arbeit gemacht. Das Thema musste frisch aufbereitet werden. Das bedeutet: recherchieren, einlesen, auswählen, passend formulieren. Danach Ziele definieren und Feinplanung mit didaktischem Vorgehen, Methoden festlegen, diese ausarbeiten und vorbereiten; Flipcharts schreiben und zeichnen, Power Point Präsentation vorbereiten.
Auch die Hin- und Rückreise will geplant sein. Genügend Zeit einberechnen, um mich vor Ort einzurichten, Technik zum Laufen zu bringen, Flipcharts aufhängen, Material und die Unterlagen für die teilnehmenden Mütter und Väter bereitlegen.
Einige Tage später kam eine neue Mail:
