"Nein, ich arbeite nicht." höre ich viele Mütter sagen, die ihre Erwerbsarbeit ganz oder teilweise zugunsten der Familienarbeit aufgegeben haben. Auch Fachpersonen sprechen noch viel zu oft davon, dass Mütter und Väter nicht arbeiten, wenn sie nicht erwerbstätig sind. Wird die Arbeit, welche zu Hause in der Familie erledigt wird, nicht als Arbeit betrachtet?
Haus- und Familienarbeit wird als selbstverständlich hingenommen und oft erst dann wahrgenommen, wenn sie nicht erledigt wird. Es ist daher kaum erstaunlich, dass es uns an beschreibenden Worten dafür fehlt.
Im zweiten Teil unserer kleinen Serie schlüsseln wir die Haus- und Familienarbeit nach Sektoren und Techniken auf – und verweisen damit auf die gesellschaftliche Relevanz. Zusammen mit dem Wert der unbezahlten Haus- und Familienarbeit wird immer deutlicher: Gesellschaftlicher Fortschritt ist nur zu Lasten von Eltern möglich!
Quellen: Christof Arn, HausArbeitsEthik Bild: wal_172619 auf Pixabay
Folgen Sie uns auch auf Facebook, Twitter, LinkedIn und youtube unter Elternbildung CH.